18. IWH/IAB-Workshop zur Arbeitsmarktpolitik

organisiert durch IWH und IAB

in Halle (Saale)

Beginn: 29.09.2022

Ende: 30.09.2022

  • Qualifizierung und Arbeitskräfteknappheit in Zeiten des Wandels

    Die positive Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes bis zum Frühjahr 2020 wurde jäh durch die Covid-19 Pandemie unterbrochen. Durch umfangreiche Stützungsmaßnahmen, vor allem Kurzarbeit, konnte jedoch ein stärkerer Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und ein dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden. Schon 2021 übertraf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wieder das Vorkrisenniveau. In der Covid-19 Pandemie ist aber auch das Erwerbspersonenpotenzial zurückgegangen. Derzeit gibt es auf breiter Front  Fachkräfteengpässe und in vielen Bereichen besteht sogar ein starker Arbeitskräftemangel. Zentrale Ursachen sind die demografische Entwicklung und die Herausforderungen der wirtschaftlichen Transformationsprozesse, wie Digitalisierung und ökologische Transformation. Die Folgen des Ukrainekrieges und eine Umsteuerung in der Energieversorgung verstärken die Anpassungsnotwendigkeiten. Daher sind Maßnahmen zur quantitativen und qualifikatorischen Stärkung des Erwerbspersonenpotenzials und dessen Anpassungsfähigkeit notwendig. Ziel dieser Maßnahmen sollte die Steigerung der Erwerbstätigkeit, die weitere Qualifizierung von Erwerbspersonen und die Stärkung der beruflichen Ausbildung sein. Vor diesem Hintergrund diskutiert der 18. IWH/IAB-Workshop zur Arbeitsmarktpolitik die Auswirkungen von Demografie und Transformationsprozessen auf Betriebe und Erwerbspersonen sowie geeignete politische Maßnahmen, um negativen Folgen dieser Entwicklungen auf das Arbeitskräfteangebot entgegenzuwirken.

    Willkommen sind Beiträge insbesondere zu folgenden Aspekten:

    • Arbeitsmarkteffekte von demografischer Entwicklung, technologischem Wandel und ökologischer Transformation
    • Veränderungen in den Qualifikationsanforderungen und (beruflichen) Tätigkeitsstrukturen im Arbeitsmarkt
    • Berufliche Weiterbildung von Beschäftigten oder Arbeitslosen
    • Mismatcharbeitslosigkeit trotz Arbeitskräfteknappheit?
    • Arbeitsplatzmobilität und berufliche Mobilität
    • Krise der dualen Ausbildung, Anpassungen im Ausbildungssystem
    • Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Stärkung von Qualifizierung und Erwerbstätigkeit und zur Bewältigung der Transformationsprozesse

    Keynote:

    Alexandra Spitz-Oener (Humboldt-Universität Berlin, IAB)

     

    Scientific Committee:

    Prof. Dr. Steffen Müller (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, IWH, CESifo)

    Prof. Dr. Alexandra Spitz-Oener (Humboldt-Universität Berlin, IAB)

    Prof. Bernd Fitzenberger, Ph.D.  (IAB, FAU Erlangen-Nürnberg)

    Dr. Julia Lang (IAB)

     

    Art der Konferenz und Gebühren:

    Der 18. IWH/IAB Workshop ist als Präsenzveranstaltung geplant. Tagungsgebühren werden nicht erhoben, aber es wird erwartet, dass die Teilnehmenden die ihnen entstehenden Kosten selbst tragen. Der Workshop findet auf Deutsch statt. Auf Grund der weiterhin nicht ganz einzuschätzenden Entwicklung des Corona-Virus behalten wir uns in Abhängigkeit von der Entwicklung im Verlauf des Jahres vor, den Workshop als Webkonferenz auszurichten oder Teile des Workshops per Livestream zu übertragen.

     

    Tagungsort:

    Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

    Kleine Märkerstraße 8

    D-06108 Halle (Saale)

     

     

  • Kontakt

    Annika Backes (IWH),                       Tel.:+49 (0) 345 7753-790,                        E-Mail: Annika.Backes@iwh-halle.de

     

  • Anfahrt

    Adresse des Veranstaltungsorts

    in Halle (Saale) Kleine Märkerstraße 8 06108 Halle (Saale) Deutschland
    Ist der Veranstaltungsort rollstuhlgerecht? Ja
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Veranstalter dieses Events: IWH und IAB
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